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Reisetrends bis 2025: Teils Stabilität, teils Dynamik

Laut Trendstudie stehen die Wachstumschancen für Strandurlaub besser als für Gesundheitsurlaub. Foto: Rike/www.pixelio.de

Laut Trendstudie stehen die Wachstumschancen für Strandurlaub besser als für Gesundheitsurlaub. Foto: Rike/www.pixelio.de

Die Deutschen werden im nächsten Jahrzehnt wahrscheinlich weder viel mehr noch viel weniger und auch nicht ganz anders verreisen. Zu diesem unspektakulären, aber auch beruhigenden Ergebnis kommt die RA-Trendstudie 2014, die jetzt von der Kieler Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) veröffentlicht wurde.

„Gerade deswegen ist Tourismus eine Zukunftsbranche: Weil man sich auf die Nachfrage auch 2025 verlassen kann“, so das Fazit der drei Autoren Martin Lohmann, Dirk Schmücker und Ulf Sonntag.

Die vierte Ausgabe der Studienreihe beleuchtet den Zeithorizont bis 2025. Grundlage hierfür ist die FUR-Reiseanalyse, für die seit 1971 jährlich 7.500 Personen befragt werden. Nach der Trendstudie wird die Entwicklung in den kommenden Jahren von Stabilität gekennzeichnet sein. Zugleich prognostizieren die Forscher der Reisebranche aber auch Dynamik, die sich aus Veränderungen im Informationsverhalten und der demografischen Struktur ergebe.

Die Studie analysiert sowohl Kerndaten der Reisevorbereitung als auch Parameter zum Reiseverhalten (Unterkunft, Verkehrsmittel, Reisedauer, Reisebegleitung, Aktivitäten). Vier Marktsegmente werden eingehender analysiert: Urlaubsreisen mit Kindern, Strandurlaub, Gesundheitsurlaub und Bergsommerurlaub.

Wachstumsfelder sehen die Autoren in unterschiedlichen Bereichen. So könnte die Nachfrage für Inlandstourismus anziehen, aber auch Fernreisen hätten noch Potenzial. Die Wachstumschancen für Strandurlaub werden in der Studie „rosiger“ eingeschätzt als für Gesundheitsurlaub. Bei den Unterkunftsarten würden Hotels voraussichtlich weiter Marktanteile gewinnen.

Die komplette Studie kostet 590 Euro zuzüglich Umsatzsteuer und kann hier bestellt werden.
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