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Corona: Auswärtiges Amt rät von China-Reisen ab

Im Hinblick auf die stark steigenden Corona-Infektionszahlen rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen nach China ab. Die Behörde stufte mit Wirkung vom 9. Januar das Land als „drohendes Virusvariantengebiet“ ein. Damit gelten für die Einreise nach Deutschland erneut verschärfte Corona-Maßnahmen.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist die Formulierung „drohen“ eine neue Kategorie in der Einstufung. Mit dieser gehe eine Corona-Testpflicht einher. Einreisende nach Deutschland müssen einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen. Die Nachweise werden laut RKI stichprobenartig überprüft.

Eine Quarantäne-Pflicht wird erst dann verbindlich, wenn das Land tatsächlich als Virusvariantengebiet eingestuft werde.

Laut Auswärtigem Amt befinden sich die Infektionszahlen in der Volksrepublik derzeit auf dem höchsten Stand seit Ausbruch des Coronavirus. Auf ihrer Internet-Seite schreibt die Behörde, dass das chinesische Gesundheitssystem überlastet sei. Zudem sei die Versorgung in medizinischen Notfällen nicht ausreichend.

China hatte mit Wirkung zum 8. Januar 2023 die strengen Reise-Restriktionen aufgehoben. Seit Sonntag genügt zur Einreise ein negatives PCR-Test-Ergebnis, das maximal 48 Stunden alt ist. Zudem muss eine Gesundheitserklärung vorgelegt werden. Die Pflicht, sich zu isolieren, entfällt.