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Touropa wohl in Turbulenzen

Vom Flughafen Rostock/Laage wollte Touropa im Sommer eigentlich einmal pro Woche mit Intersky  nach Olbia fliegen

Vom Flughafen Rostock/Laage wollte Touropa im Sommer eigentlich einmal pro Woche mit Intersky nach Olbia fliegen. Foto: Flughafen Rostock/Laage

Der Reiseveranstalter Touropa steckt offenbar in Schwierigkeiten. In Reisebüro-Foren im Internet berichten Expedienten, dass Kunden in den Urlaubsgebieten die Hotelkosten erneut zahlen müssten. Laut dem österreichischen Online-Magazin Austrianaviation.net sollte ab vergangenem Wochenende für sechs Wochen jeden Samstag ein Flug mit Intersky von Rostock über Erfurt nach Olbia führen. Die Airline hatte Touropa bereits am 30. Juni den Charter-Vertrag aufgekündigt – angeblich, weil sie kein Geld erhalten hatte.

Gegenüber den Flughäfen Rostock/Laage und Erfurt sei seitens des Reiseveranstalters allerdings nur von einer Stornierung seitens Touropa und der damit verbundenen Absage der Charter-Flüge nach Olbia die Rede, berichtet Austrianaviation.net. Dennoch seien bis letzte Woche Reisen und Flüge über die Touropa-Homepage angeboten worden.

Der Ruf von Touropa-Geschäftsführer Jan Knaak, der den Veranstalter im Mai 2013 von dem langjährigen FTI-Manager Georg Eisenreich übernommen hatte, ist in der Branche ohnehin angekratzt. Als Chef des Air-Brokers Aviation Service Erfurt machte er im vergangenen Jahr mit angeblichen Flügen der polnischen Airline Enter Air für die Kölner DER Touristik auf sich aufmerksam. Doch was in Köln als vertraglich feste Zusage gewertet wurde, hat nie existiert. In der Folge mussten ITS, Jahn und Tjaereborg ihre Kontingente ab Kassel/Calden für den vergangenen Sommer kurzfristig stark zusammenstreichen.

Die Internet-Seite ist offline, ebenso der Facebook-Auftritt des Veranstalters. Für eine Stellungnahme war niemand zu erreichen.
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