Veranstalter

Anex Tour: Newcomer mit eigener Airline

Dirk Burneleit verantwortet bei Anex Tour unter anderem die Bereiche Vertrieb und Marketing

Dirk Burneleit verantwortet bei Anex Tour unter anderem die Bereiche Vertrieb und Marketing. Foto: Anex Tour

Mit einem erfahrenen Produkt-Team, einer eigenen Airline und vielen Ideen für den Reisebüro-Counter geht Anfang November der neue Anbieter für Pauschalreisen, Anex Tour, an den Start. Präsentiert werden zunächst vier Kataloge mit sieben Zielgebieten. Auf der Mittelstrecke gehören Mallorca, die Kanarischen Inseln, Kreta, Kroatien, Bulgarien und die türkische Ägäis zum Portfolio. Die Fernstrecke startet mit der Dominikanischen Republik, soll aber schon zum Winter 2017/2018 deutlich ausgebaut werden.   Die eigene Fluggesellschaft Azur Air wird derzeit am Heimatflughafen Düsseldorf aufgebaut – die Lizenz und die deutsche Kennung sind beim Luftfahrt-Bundesamt beantragt. „Wir haben erfahrene deutsche Airliner an Bord“, sieht Anex-Geschäftsführer Dirk Burneleit einem erfolgreichen Start entgegen. Neben Düsseldorf wird auch von München und Berlin geflogen. Die Flotte besteht aus drei Boeing 767-300 mit Platz für jeweils 330 Passagiere. Snacks und Getränke werden auf allen Flügen kostenlos angeboten. Als besondere Stärke des Newcomers sieht Burneleit die europaweite Erfahrung des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden. Burneleit selbst ist seit 2014 bei Anex an Bord. In dieser Zeit baute er unter anderem die Europa-Zentrale in Barcelona mit auf und war als Direktor Business Development Europa und Karibik tätig. Anex Tour Deutschland führt Burneleit gemeinsam mit dem früheren Öger-Tours-Manager Hakan Bakar. Chef des Produkt-Managements ist der langjährige Thomas-Cook-Manager Markus Leutner. Im Vertrieb setzt Anex Tour auf Reisebüros, die Freischaltung in den gängigen Reservierungssystemen soll Ende Oktober erfolgen. Die Provision beginnt bei zehn Prozent, darüber hinaus wird es eine Staffelvergütung geben. Wie sich der neue Veranstalter im Markt etablieren will und wie er Reisebüros für sich gewinnen will, lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell Anfang nächster Woche (ta 39/16).

Kommentar schreiben