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Neue Rekorde für Studiosus

Mit einem Teilnehmerplus von 43 Prozent legte Griechenland am stärksten unter den europäischen Zielen zu

Mit einem Teilnehmerplus von 43 Prozent legte Griechenland am stärksten unter den europäischen Zielen zu. Foto: pixabay

Die Studiosus-Gruppe ist weiter auf Erfolgskurs und konnte ihr starkes Vorjahresergebnis bei Umsatz und Gästen noch einmal übertreffen. Die Umsatzerlöse stiegen 2018 um 2,1 Prozent an und erreichten mit 281.250 Millionen Euro ein neues Rekordniveau. Dabei buchten insgesamt 105.000 Gäste ihren Urlaub bei den Münchnern – 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Die gestiegene Nachfrage nach Urlaubsklassikern wie Griechenland, Italien und Frankreich hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Gleiches gilt für das wachsende Interesse an Begegnungen mit der islamischen Kultur“, so Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch.

Das mit Abstand stärkste Ziel im Studiosus-Portfolio, Italien, legte um 4,2 Prozent zu auf knapp 14.000 Teilnehmer. Die Buchungen für Griechenland schnellten um 43 Prozent auf über 3.000 Teilnehmer, Frankreich wuchs um 18 Prozent auf rund 3.850 Teilnehmer. Weniger gefragt waren Spanien (minus 22 Prozent) und Portugal (minus 18 Prozent), die aber weiterhin zu den Top-fünf-Destinationen zählen.

Steigendes Interesse hat der Veranstalter in vielen islamischen Ländern ausgemacht, die nach mehrjähriger Durststrecke wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. So reisten beispielweise nach Marokko 2.555 Gäste, was einem Plus von 44 Prozent entspricht. Nach Ägypten legte die Nachfrage sogar dreistellig zu. Mit 690 Gästen ist man aber weiterhin weit von den Zahlen der guten Jahre entfernt, in denen mit Studiosus 4.500 Urlauber in das Land am Nil reisten.

Ordentliche Zuwächse verbuchten auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman, Israel und Jordanien. Von einem Iran-Trend könne man hingegen nicht mehr sprechen, hier ging die Nachfrage um beinahe die Hälfte auf etwas mehr als 1.200 Urlauber zurück.
Auf der Fernstrecke zählen China, Japan, Vietnam, Laos und Kambodscha, Zentralasien und Südamerika zu den Gewinnern. Weniger stark nachgefragt waren Reisen ins südliche Afrika, nach Myanmar und Kuba.

Das Programm für 2019 hat die Studiosus-Gruppe diesen Nachfrageströmungen entsprechend angepasst. In den gerade erschienen Europa-Katalogen von Studiosus wurde insbesondere das Griechenland-Portfolio stark ausgebaut, aber auch in Italien und Frankreich, England und Schottland finden sich zahlreiche neue Touren. Insgesamt stellt Studiosus in den Europa- und Produktlinienkatalogen 2019 mehr als 40 neue Reisen vor. Ebenso viele Neuzugänge bietet die Schwester Marco Polo in ihren insgesamt vier Katalogen.

 
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