Reisevertrieb

TSS-Chef Molina: „Es geht um Vertrauen“

Nimmt kein Blatt vor den Mund: TSS-Chef Manuel Molina

Nimmt kein Blatt vor den Mund: TSS-Chef Manuel Molina. Foto: jt

Der Gründer und Chef der Reisebüro-Kooperation TSS, Manuel Molina, fordert von den Reiseveranstaltern, endlich wieder mehr Vertrauen in den Reisebüro-Vertrieb zu haben. Sie sollten „an ihren Grundpfeilern festhalten und ihre wichtigsten Vertriebspartner nicht immer wieder in Frage stellen“, so Molina im Interview mit touristik aktuell.

Dem Vertriebsexperten ist bewusst, dass die Digitalisierung für große Herausforderungen sorgt und der Markt sich stark wandelt. Aber gerade der Fall Germania habe einmal mehr gezeigt, was Reisebüros für Veranstalter leisten. „Ohne die täglich praktizierte Kundennähe der Reisebüros würden viele Veranstalter ziemlich alt aussehen“, zeigt sich Molina überzeugt.

Problematisch ist aus seiner Sicht zudem, dass die Branche nach wie vor „auf Wachstum gebürstet“ ist: „Veranstalter wollen Zuwachs, aber das geht künftig nicht mehr“, fordert der TSS-Chef ein Umdenken bei den Geschäftsmodellen der Veranstalter.

Im Blick hat er dabei eine „andere Kultur“ bei der Zusammenarbeit, angepasste Provisionsmodelle und das Überdenken strategischer Entscheidungen. „Denken Sie nur an Apps, die in der Entwicklung richtig teuer sind: Viele davon können Sie in die Tonne treten“, kritisiert Molina.

Das gesamte Interview mit dem TSS-Chef lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 08-09/2019) Anfang dieser Woche.

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