Reisevertrieb

LCC: Schnittstellen zum Kunden im Fokus

An der Franchise-Tagung in Frankfurt nahmen mehr als 100 Reisebüro-Inhaber teil

An der Franchise-Tagung in Frankfurt nahmen mehr als 100 Reisebüro-Inhaber teil. Foto: LCC/Sebastian Gabsch

Die Reisebüro-Kette LCC will sich verstärkt um Ausbau und Verbesserung der Kundenschnittstellen sowie des Vertriebsnetzwerks kümmern. Dies kündigte der neue Geschäftsführer Markus Orth vor 110 Franchise-Partnern auf der jüngsten Unternehmertagung in Frankfurt an.

Die Geschäftsentwicklung bei LCC bezeichnete Orth als „stabil“. Trotz des angespannten Umfelds könne man optimistisch in die Zukunft blicken, verwies der seit März amtierende Geschäftsführer auf die zurückliegenden Investitionen in die Technik. Diese hätten sich schon jetzt ausgezahlt, ist Orth überzeugt. Nun komme es darauf an, das Vorhandene kontinuierlich zu verbessern und Entwicklungen voranzutreiben.

Dies gelte auch für die System- und Content-Plattform Bridge IT. Mit ihr verfüge LCC über „einen Vorsprung, den wir nutzen sollten“. Aktuell gehe es darum, „das System auszubauen und mit neuem Content zu füllen“, so Orth.

Um relevante Inhalte geht es auch bei der kürzlich gestarteten Digitalisierungsinitiative „Scotty“. Darunter bündelt LCC verschiedene Teilprojekte, um die Kundenschnittstellen, insbesondere für mobile Endgeräte, auszubauen. Ziel ist es, mit gezielten Maßnahmen näher an die Kunden zu rücken und präsenter zu werden.

„LCC soll sowohl im Corporate- als auch im Touristik-Bereich nicht nur als stationäres System wahrgenommen werden“, blickt Orth in die Zukunft. Die Leistungen der Reisebüros sollten vielmehr bereits vor dem Kontakt zum jeweiligen Büro und dessen Mitarbeiter online beim Kunden präsent sein.

Den Kurs halten, aber das Tempo erhöhen – so lautet auch die Botschaft beim Thema Wachstum. Die LCC Reisebüro AG entwickelt sich laut Orth positiv. Ziel des Konzepts ist es, bestehenden Franchise-Büros, aber auch Reisebüros anderer Systeme, eine Nachfolge-Lösung anzubieten. Auf gut deutsch: Sie werden gekauft.

Wachsen soll auch der Luxusableger Fyne Travel. Aktuell agieren sechs LCC-Reisebüros unter diesem Label, in Kürze sollen weitere folgen.
 

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