Reisevertrieb

Reisebüros: „Digitale Revolution“ gefordert

Wichtig sei jetzt, so schnell wie möglich die „Software aus der Steinzeit“ hinter sich zu lassen und technisch auf Augenhöhe mit den Online-Portalen zu agieren

Wichtig sei jetzt, so schnell wie möglich die „Software aus der Steinzeit“ hinter sich zu lassen und technisch auf Augenhöhe mit den Online-Portalen zu agieren. Foto: E+/Getty Images

Helge Wengenroth, Inhaber des Reisecenter Neuenstadt

Helge Wengenroth, Inhaber des Reisecenter Neuenstadt. Foto: Reisecenter Neuenstadt

Reisebüros müssen gemeinsam Druck machen, damit die Leistungsträger sie nicht länger digital verhungern lassen. Und sie müssen selbst aktiv werden, neue Tools nutzen und On- und Offline-Präsenz möglichst perfekt miteinander vernetzen. Davon ist Helge Wengenroth, Inhaber des Reisecenter Neuenstadt, überzeugt.  

In einem zweiseitigen Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 47/48) gibt sich der Digitalpionier der Reisebüro-Kooperation Best-Reisen überzeugt, dass der Sprung in ein neues IT-Zeitalter am Counter zu schaffen ist. Möglich werde er unter anderem durch neue Start-ups, die deutlich beweglicher agieren würden als die aktuellen Big Player in der Tourismus-IT.

Wichtig sei jetzt, so schnell wie möglich die „Software aus der Steinzeit“ hinter sich zu lassen und technisch auf Augenhöhe mit den Online-Portalen zu agieren. Tools wir Iris plus seien dabei schon ein Schritt in die richtige Richtung, andere CRS-Systeme seien dagegen oftmals zu umständlich und altmodisch.  

Ein hervorragender Ansatz, um On- und Offline-Vertrieb zu verknüpfen, ist aus Sicht von Wengenroth auch das Tool Best-Connect. Insgesamt geht es ihm aber nicht um die Angebote und Möglichkeiten einzelner Kooperationen, Ketten oder Tools, sondern um einen grundsätzlichen Ruck im Reisebüro-Vertrieb: „Ich will Mut machen, Dinge aktiv anzugehen. Die Chance dafür haben wir!“, betont der Reisebüro-Inhaber.

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