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Erdbeben und Lawine in Italien

Wie bereits im vergangenen August und Oktober bebte auch in der Nacht auf den heutigen Donnerstag in der italienischen Region Pescara die Erde. Besonders betroffen war die Gemeinde Farindola, in der Medienberichten zufolge ein Hotel von einer durch das Beben ausgelösten Lawine verschüttet wurde. Es werden „viele Tote“ befürchtet. Die Rettungsarbeiten gestalten sich aufgrund der Kälte und der extremen Schneemassen als äußerst schwierig. Auch viele andere Ortschaften in dem Gebiet wurden von den drei Beben mit einer Stärke von 5,1 erschüttert, darunter das Dorf Amatrice, das bereits im August 2016 nahezu vollständig zerstört wurde. Die Zufahrten zu vielen Gemeinden sind versperrt, in einigen gibt es keinen Strom. Die Beben waren bis in die 150 Kilometer entfernte Hauptstadt Rom deutlich zu spüren. Das Auswärtige Amt rät in einem aktuellen Sicherheitshinweis, die „unmittelbar betroffenen Gebiete nach Möglichkeit zu meiden und unbedingt die Hinweise und Empfehlungen der Behörden vor Ort zu beachten“.
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