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Kapstadt: Kein „Day Zero" im Jahr 2018

Kapstadt spart Wasser – mit Erfolg. Die Wasserkrise in Südafrikas Kapregion hat sich in den vergangenen Wochen entspannt. Einwohner und Touristen müssen nicht mehr den Tag fürchten, an dem kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt. Der „Day Zero“ werde dieses Jahr ausbleiben, prognostizieren die Behörden – jener Tag, an dem in Kapstadt das Wasser abgestellt werden müsste.

Landwirte haben auf Wasserzuteilungen verzichtet, neue Quellen werden erschlossen und Meerwasserentsalzungsanlagen gebaut. Außerdem verbraucht die Stadt heute fast 60 Prozent weniger Wasser als noch vor drei Jahren. Die Vorräte reichen den Prognosen zufolge bis Ende August, bereits im Mai wird indes der erste Winterregen erwartet. Die Restriktionen beim Verbrauch bleiben aber bestehen: Das Limit liegt immer noch bei 50 Litern Trinkwasser pro Person und Tag.
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