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Melia: Hotelkette will trotz Krise wachsen

Bei deutschen Gästen beliebt: das Gran Melia Palacio de Isora auf Teneriffa

Bei deutschen Gästen beliebt: das Gran Melia Palacio de Isora auf Teneriffa. Foto: Melia

Seit 24 Jahren bei Melia: COO André Gerondeau

Seit 24 Jahren bei Melia: COO André Gerondeau. Foto: Melia

Die Hotelkette Melia will trotz der Krise in den nächsten Jahren mehr als 50 neue Häuser eröffnen. „Wir sind in der unschlagbaren Position, die neuen Chancen zu nutzen, die sich durch die Konzentration des Bereichs nach der Krise ergeben. Wir können Hotels übernehmen und so unser Franchise-Modell stärken“, sagt COO André Gerondeau im Gespräch mit touristik aktuell.

2020 gingen das Gran Melia Chengdu, das Me Dubai und das Innside Kuala Lumpur an den Start. Dieses Jahr folgt unter anderem das Paradisus Playa Mujeres nördlich von Cancun. Parallel dazu werden allerdings auch unrentable Häuser abgegeben.

Insgesamt verfügt Melia derzeit über 326 Ferien- und Stadthotels und ist damit die größte spanische Hotelkette. Die Häuser firmieren unter den Marken Melia, Me, Sol, Paradius, Innside und Tryp. Geöffnet sind aktuell 120 Hotels, davon 20 in Asien. Zu ihnen gehören auch sechs Häuser in China, die aufgrund des starken chinesischen Binnenmarktes Gerondeau zufolge bereits wieder voll ausgelastet sind.

Um das Geschäft in Mexiko und der Dominikanischen Republik anzukurbeln, bietet die Kette in ihren dortigen zehn Resorts ab sofort kostenfreie Antigen-Tests für internationale Gäste an. Dies gilt für Urlauber aus Ländern, die bei Rückreise in ihr Heimatland einen negativen Covid-19-Test vorlegen müssen.