Reisevertrieb

Mein Reisespezialist: Es geht um die Zukunft

Reisebüro-Inhaber und Trainer Martin Hein mit Mitgliedern von Mein Reisespezialist, darunter Robert Liersch (M’Ocean, Mitte)

Reisebüro-Inhaber und Trainer Martin Hein mit Mitgliedern von Mein Reisespezialist, darunter Robert Liersch (M’Ocean, Mitte). Foto: Nielsen

Reisebüro-Inhaber und Trainer Martin Hein mit Mitgliedern von Mein Reisespezialist, darunter Robert Liersch (M’Ocean, Mitte)

Reisebüro-Inhaber und Trainer Martin Hein mit Mitgliedern von Mein Reisespezialist, darunter Robert Liersch (M’Ocean, Mitte). Foto: Nielsen

Die RTK-Vertriebsmarke Mein Reisespezialist (MRS) hat die erste Runde ihrer „Zukunftswerkstatt“ absolviert. Dahinter verbirgt sich ein mehrjähriges Projekt, bei dem sich die angeschlossenen Reisebüros mit den Herausforderungen der Zukunft beschäftigen. Thematische Schwerpunkte sind Personal, Marketing und Vertrieb.

„Wir wollen uns klar vom Wettbewerb abgrenzen, profitabler arbeiten und eine der begehrenswertesten Reisebüro-Marken werden – sowohl für Reisebüro-Unternehmer als auch für unsere Kunden“, beschreibt Peter Möschl, Leiter der Vertriebsmarke, die ambitionierten Ziele.

Bei den ersten Workshops wurde der Fokus vor allem auf Ideen gelenkt, die geringe Zusatzkosten verursachen. So ging es unter anderem um die Identifikation von Zielgruppen und die für sie passenden Kommunikationskanäle.

„Die Märkte verändern sich rasant und die Preisbindung schränkt wirtschaftliches Handeln ein. Wir sind im Gegensatz zu Onlinern jedoch stark in der direkten Kommunikation mit Kunden“, lautet ein wichtiger Ansatz des Business Coaches Martin Hein, selbst Inhaber mehrerer Reisebüros.

Dazu gehöre es, „gute Geschichten zu erzählen“, einen ansprechenden Außenauftritt mit professionellem Corporate Design zu haben und eine möglichst einheitlich hohe Service-Qualität zu bieten. Die Gefahr sei jedoch, dass Reisebüros „dieses in der Regel bekannte Grundwissen aufgrund des fordernden Alltags ausblenden“, so Hein.

Darüber hinaus ging es in der ersten Werkstattrunde um Konzepte für eine angenehmere Reisebüro-Atmosphäre – angefangen bei aufgeräumten Schreibtischen über den Verzicht von Katalogwänden und zu vielen Markenbotschaften bis hin zum Einsatz von passender Musik und Düften.

Der Tenor: „Auf Eingefahrenes verzichten“. Wenn Online-Buchen immer einfacher werde, müssten Reisebüros ihren Kunden zusätzliche Gründe liefern, zu ihnen zu kommen. Herausgearbeitet wurden darüber hinaus Ideen, wie der Counter etwa mit individuellen Reiseberichten online einen besseren „digitalen Footprint“ hinterlässt. Die Losung der Reisespezialisten: „Klasse aus dem Reisebüro statt Masse aus dem Web“.
Anzeige

Kommentar schreiben