Reisevertrieb

Schauinsland: Famtrip nach Fuerteventura

Mehr als 100 Reiseprofis konnten sich am vergangenen Wochenende davon überzeugen, dass Urlaub auf Fuerteventura wieder problemlos möglich ist

Mehr als 100 Reiseprofis konnten sich am vergangenen Wochenende davon überzeugen, dass Urlaub auf Fuerteventura wieder problemlos möglich ist. Foto: uf

Auch in Corona-Zeiten kann man Urlaub machen und genießen. Das ist das Fazit von mehr als 100 Reiseverkäufern, die auf einer gemeinsamen Reise von Schauinsland-Reisen, Condor und Iberostar auf Fuerteventura waren. Drei Tage lang nahmen sie die Sicherheitskonzepte von Flughafen, Transfers und Hotels unter die Lupe.

Die größten Bedenken hatten die Experten vor dem langen Flug mit Mund-Nasen-Schutz. „Doch das war überhaupt kein Problem", sagte Torsten Höber von Pass-Reisebüro in Benrath. Die Luft im Flieger sei angenehm kühl gewesen, pflichtete ihm auch Lonneke Voogd von Borderlinetravel an der deutsch-holländischen Grenze bei.

Und auch Gerald Kassner, Chef von Schauinsland-Reisen, und Vertriebschef Detlef Schroer hatten zwar Respekt vor dem Flug, sahen ihre Zweifel aber ziemlich schnell zerstreut. „Das war völlig unproblematisch“, sagte Schroer. Es sei sehr emotional gewesen, nach einer so langen und schwierigen Zeit wieder in den Flieger zu steigen und zu sehen, dass die Sicherheitskonzepte greifen. „Diese Reise ist ein Startschuss und ein wichtiges Etappenziel für uns“, sagte Kassner.

Emotional war die Reise auch für die Reiseverkäufer, beispielsweise für Michael Hobbie vom Reisebüro Auf und Davon aus Sontra. Er wandte sich während einer Diskussionsrunde an die Chefs von Schauinsland-Reisen und bedankte sich mit einem Kloß im Hals für die Unterstützung, die Erreichbarkeit und die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Das ist heute leider nicht selbstverständlich.“

Untergebracht waren die Reiseprofis im Iberostar Fuerteventura Palace in Jandia. Iberostar-Chef Miguel Fluxa ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen. Mit einer großen Delegation der Inselregierung um Präsident Blas Acosta wartete er am Flughafen auf die Teilnehmer des Famtrips, die mit der ersten internationale Maschine nach dem Lockdown auf Fuerteventura landeten. „Es ist wichtig, dass ihr da seid“, sagte Fluxa zu den Experten später während eines Empfangs. Er selbst sei Reiseverkäufer gewesen und wisse um die Wichtigkeit des Berufs. „Ich bin einer von euch“, rief er den Gästen zu.

Auch der Chef des R2 Rio Calma richtete sich mit einem emotionalen Appell an die Reiseexperten. „Wir brauchen euch“, sagte er, während die Hotelangestellten den Reisenden einen unvergesslichen Abschied bereiteten: Aufgestellt auf der Empore verabschiedeten sie die Gäste unter tosendem Applaus. „Wir sind so froh, dass es endlich wieder losgeht“, sagte ein Kellner.

Mehr zu den Sicherheitskonzepten, der Reise und den Eindrücken von Gerald Kassner und Detlev Schroer lesen Sie in unserem nächsten E-Paper, das am 13. Juli erscheint.

   
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