Reisevertrieb

TVG bietet Pop-up-Stores an

So könnten die Pop-Up-Stores der TVG aussehen

So könnten die Pop-Up-Stores der TVG aussehen. Modell: TVG

Die Reisebüro-Kette TVG stellt ab dem kommenden Juni Agenturen Pop-up-Stores zur Verfügung – und will sich damit für die Zeit rüsten, wenn die Buchungsanfrage wieder anzieht. 

Die TVG-Pop-up-Stores können in drei verschiedenen Paketen gebucht werden. Zur Auswahl stehen die Größen S, M und L im Branding der Reisebüros von Sonnenklar.TV und 5 vor Flug, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Kosten derzeit noch unklar

Wie teuer die Pakete sind, ist noch nicht ganz klar. Es gebe noch einige offene Punkte, teilt TVG auf Anfrage mit. Die Kosten und das Konzept werden aber während der TVG-Jahrestagung am 24. März vorgestellt. „Voraussichtlich wird sich die Monatsmiete inklusive komplettem Auf- und Abbau in einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich bewegen.“

Die Möbel sind laut TVG aus „Kosten- und Umweltgründen“ aus stabiler Pappe. So seien Transport, Aufbau und Abbau jederzeit schnell möglich. Das S-Paket bestehe beispielsweise aus einer Produktwand mit Screen, zwei Regalelementen, einem Empfangscounter, fünf Hockern und zwei Leuchten und reicht für eine Ladenfläche von etwa bis zu 30 Quadratmetern, erklärt TVG-Chefin Birgit Aust. „Für Ladenflächen, die jetzt – gegebenenfalls bedingt durch Corona – aktuell in 1A-Lage frei werden, kann man damit mit wenig Budget von heute auf morgen in einem schlüsselfertigen, vollwertigen Büro Reisen an den Mann bringen.“ 

Mietdauer drei bis sechs Monate

Angemietet werden können die Pop-up-Stores für eine Dauer von drei bis sechs Monaten. Diese Zeit reicht laut Aust aus, um die zu erwartende Buchungswelle bewältigen zu können. „Egal, ob ich bereits ein Büro habe und meine Kapazitäten für den Nachfrageanstieg verstärken möchte oder ob ich die Chance nutzen will, um mich erstmals mit einem eigenen Büro zu verwirklichen, die Pop-Up-Stores sind eine optimale Möglichkeit, um kurzfristig schnell reagieren zu können. Speziell auch in Kombination mit unserem Flexpi-Konzept, das dazu optimal passt“, sagt Aust.

Doch auch wenn sich das Corona-Geschehen beruhigen sollte, plant TVG, die Pop-up-Stores weiter anzubieten, beispielsweise für Events und Messen. Oder als Basis für neue Arbeitsmodelle etwa für Arrangements mit anderen Ladenbesitzern, die ihre Flächen nur temporär benötigen.