Reisevertrieb

RTK/FTI: Affäre bislang kein Fall für Datenschutzaufsicht

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht mit Sitz in Ansbach hat sich bislang nicht in die Datenschutz-Affäre von RTK und FTI eingeschaltet. Auf Anfrage von touristik aktuell erläuterte der Präsident der Behörde, Michael Will, dass man bislang keinen Anlass für weitere aufsichtliche Schritte sehe, da es keine Anhaltspunkte gebe, dass personenbezogene Daten in einem größeren Umfang weitergegeben worden seien. „Vielmehr sind wohl Umsatzzahlen weitergegeben worden, so dass wohl allenfalls Geschäftspartner, die keine juristischen Personen sind, datenschutzrechtlich betroffen wären“, sagte Will. Sollten sich jedoch weitergehende Erkenntnisse ergeben, werde man diese bei der weiteren Bewertung einbeziehen.

Die Aufarbeitung der Datenweitergabe kommt derweil nur schleppend voran. Sowohl TUI als auch Schauinsland-Reisen gehen juristisch gegen RTK vor und haben Kanzleien eingeschaltet. Ergebnisse liegen bislang noch nicht vor.

Wie Reisebüros über das Thema denken, lesen Sie in unserem Beitrag „Zwischen Frust und ,egal‘“ in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 19-20/2023), die in dieser Woche erscheint, und im E-Paper.