Verkehr

Laudamotion gibt Lufthansa-Flugzeuge zurück

Im Streit um die Rückgabe von neun geleasten Flugzeugen an Lufthansa hat sich Laudamotion mit der Kranich-Airline außergerichtlich geeinigt. Die Nachfolge-Airline der Air-Berlin-Tochter Niki wird Lufthansa die Maschinen vom Typ Airbus A320 und A321 zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 30. Juni 2019 zurückgeben, wie die Fluggesellschaften mitteilen. Daher sei ein für den 19. November geplanter Gerichtstermin am High Court in London nicht mehr nötig.

Die Auseinandersetzung drehte sich um neun Flugzeuge aus dem Bestand von Air Berlin, die Niki Laudas neue Airline von Lufthansa geleast hat. Laudamotion wurde vorgeworfen, Raten nicht bezahlt zu haben, weshalb Lufthansa den Leasing-Vertrag im Sommer gekündigt hatte. Laudas Airline hatte die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

Lufthansa hatte die Niki-Flieger im Zuge der Air-Berlin-Pleite erworben, die geplante Übernahme der Tochter-Airline scheiterte aber im vergangenen Winter an der EU-Wettbewerbskommission. Nachdem Lauda den Zuschlag bekommen hatte, musste der deutsche Marktführer auf Weisung der EU die Flugzeuge zu marktüblichen Konditionen an die Neugründung Laudamotion verleasen.

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