Verkehr

DB: Neues Preissystem für Veranstalter-Tickets

Abschied für RIT-Tickets: Die Bahn führt ein dynamisches Preissystem für Veranstalter ein

Abschied für RIT-Tickets: Die Bahn führt ein dynamisches Preissystem für Veranstalter ein. Foto: DB

Die Deutsche Bahn startet im Dezember ein dynamisches Preissystem für Reiseveranstalter. Dies soll schrittweise die RIT-Tickets, die im Rahmen von Pauschalreisen ausgestellt werden, ersetzen.

Wie die Bahn mitteilt, sind die neuen Angebote an die bekannten Spar- und Flexpreise angelehnt: So richtet sich der neue „Sparpreis Touristik“ als zuggebundenes Angebot vor allem an preissensible Fahrgäste, während der teurere „Flexpreis Touristik“ die flexible An- und Abreise gewährleistet.

Nach DB-Angaben zeichnen sich die neuen touristischen Angebote vor allem durch ein „transparentes dynamisches Pricing“ aus und bieten die Chance, gezielte günstige Verbindungen für die Kunden auszuwählen. Zugleich könnten nun auch dynamisch paketierende Reiseveranstalter „ansprechende Pakete inklusive Bahnanreise anbieten“, heißt es. Dabei könnten Bahnanreisen mit Hilfe neuer Schnittstellen direkt in die Buchungsstrecken integriert werden.

Weitere Vorteile der neuen Veranstaltertarife: Sie enthalten exklusiv für die Touristik Platzreservierungen in der 1. und 2. Klasse, zudem sind mit dem „Sparpreis Europa Touristik“ und „Flexpreis Europa Touristik“ nun auch viele europäische Ziele buchbar.

„Das neue Preissystem ist deutlich attraktiver für die Veranstalter, da die dynamischen Preise es unseren Partnern ermöglichen, bessere Pakete anzubieten“, unterstreicht Kay Hellwig, Leiter Touristische Kooperationen bei DB Vertrieb. „Ferner können so deutlich mehr Veranstalter in das Segment der Städtereisen einsteigen.“

Das Angebot ist ab Mitte Dezember in den DB-Systemen verfügbar. Parallel dazu werden aber weiterhin RIT-Tickets angeboten, damit Veranstalterpartner Zeit für die Anbindung an die neuen Schnittstellen haben. Verbindlich gelten die neuen Preise dann für alle Buchungen ab 1. November 2019. Das Zubringerangebot Rail & Fly bleibt laut DB davon unberührt.

   
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