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Israel-Workshop: Alle Daumen nach oben

Mit Spaß dabei: Teilnehmer des Israel-Workshops in Jerusalem, vorne rechts Ilanit Melchior von der Jerusalem Development Authority und DRV-Präsident Norbert Fiebig

Mit Spaß dabei: Teilnehmer des Israel-Workshops in Jerusalem, vorne rechts Ilanit Melchior von der Jerusalem Development Authority und DRV-Präsident Norbert Fiebig. Foto: mg

Israel erlebt einen Touristen-Boom – und der deutsche Markt hat daran einen beträchtlichen Anteil. „Zieht man bei den US-amerikanischen Besuchern die jüdischen Pilger ab, ist Deutschland inzwischen unser wichtigster touristischer Quellmarkt“, sagte Uri Sharon, Chef des israelischen Fremdenverkehrsamtes, während einer Rede auf einem gemeinsam von Israel, der Jerusalem Development Authority, dem DRV und touristik aktuell organisierten Workshop am vergangenen Wochenende in Jerusalem.

Knapp 70 Touristiker konnten sich bei dem Event ein Bild davon machen, warum es so gut läuft im Israel-Tourismus: Das Highlight Jerusalem zeigte sich herausgeputzt wie noch nie, neben den historischen Highlights locken immer mehr Szene-Viertel auch jüngere Gäste an. Und die Sicherheitslage ist gut: „Ich habe mich in keinem Moment unsicher gefühlt“, brachte Burcu Kuhn vom Berger Reisebüro in Frankfurt am Main die Erfahrung der Teilnehmer auf den Punkt.

DRV-Präsident Norbert Fiebig ist sich dennoch bewusst, dass viele Kunden beim Thema Israel mit Bedenken am Counter sitzen. Dies sei durchaus verständlich. Die Branche sei aber dennoch „gut beraten, Israel als Destination wichtiger zu nehmen“ und den Kunden aktiv zu empfehlen. Warum? „Weil sie begeistert zurückkehren werden“, ist Fiebig überzeugt.

Dem konnte sich Amanda Vice, Direktorin des Bible Land Museums, nur anschließen: „Das einzig gefährliche an Israel ist, dass man nach dem ersten Besuch immer wieder kommen möchte“, sagte die US-Amerikanerin, die seit 26 Jahren in Jerusalem lebt und die Heilige Stadt als eine der „sichersten Städte der Welt“ bezeichnete.

Wie sehr die obige Aussage auf den deutschen Markt zutrifft, zeigen die Zahlen: Rund 40 Prozent der Reisenden aus Deutschland sind Wiederholer, viele von ihnen kommen nach einer ersten Gruppenreise per Bus als Individualurlauber zurück nach Israel, berichtete während des Workshops Uri Sharon.

Knapp 150.000 deutsche Touristen waren es 2016, im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf knapp über 200.000 Einreisen aus Deutschland. „2018 werden wir dies noch einmal toppen“, zeigte sich Sharon angesichts einer anhaltend starken Nachfrage optimistisch. Die Kapazitäten dafür seien da: „Da geht noch was!“

Fotos vom Israel-Workshop finden Sie hier. Mehr zum Event, bei dem touristik aktuell als Medienpartner dabei war, lesen Sie in der nächsten Ausgabe ta 26-27/2018. Sie erscheint am 9. Juli.
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