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USA: 2019 bringt die Trendwende

Auch New York geht wieder von steigenden Besucherzahlen aus Deutschland aus

Auch New York geht wieder von steigenden Besucherzahlen aus Deutschland aus. Foto: Michael Hermsdorf/www.pixelio.de

Nach deutlichen Rückgängen in den vergangenen zwei Jahren geht es mit dem USA-Tourismus wieder aufwärts. Nicht nur der DRV hat auf der ITB ein einstelliges prozentuales Wachstum bei den bisherigen Buchungsumsätzen für 2019 vermeldet, auch die deutschen US-Touristiker gehen optimistisch in die neue Saison. „Ich bin sicher, dass die Besucherzahlen wieder anziehen werden“, zeigt sich Hans Gesk, Deutschland-Chef des Tourismusverbunds Visit USA Committee (Vusa), im Gespräch mit touristik aktuell überzeugt.

Ähnlich sieht es bei Reiseveranstaltern und Leistungsträgern aus. Nordamerika-Spezialist Canusa etwa liegt bei den Vorausbuchungen für 2019 zwölf Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahr, wie Geschäftsführer Tilo-Krause Dünow berichtet. „Und zum jetzigen Zeitpunkt haben wir schon 70 Prozent unserer Buchungen für dieses Jahr generiert.“

Im Aufwind sehen sich auch wichtige Destinationen wie New York. Nachdem das beliebteste US-Ziel der Deutschen in den vergangenen zwei Jahren starke Rückgänge auf zuletzt rund 608.000 Gäste hinnehmen musste, erwartet die örtliche Tourismusorganisation NYC & Company für 2019 ein spürbares Plus auf 631.000 deutsche Besucher. „Wir müssen und werden aber auch einiges dafür tun“, unterstreicht Sprecher Chris Heywood.

So hat New York 2019 zum „Monumental Year“ ausgerufen, in dem neue Großprojekte, Attraktionen und Hotels touristisch für Furore sorgen sollen – allen voran der neue Stadtteil „Hudson Yards“, der noch im März im Westen Manhattans eröffnet wird. Das größte private Immobilienprojekt der US-Geschichte bietet unter anderem das Multi-Kunstzentrum „The Shed“, ein begehbares Designerobjekt namens „The Vessel“ sowie das erste Hotel der Luxus- und Fitness-Marke Equinox.

Kommentar (1)

  • Charly Amend
    vor 2 Wochen
    Deutsche Touristen sind robust und vergesslich. Knallt es in Ägypten, stehen für kurze Zeit mal paar Hotels leer. Rasselt Erdogan mit dem Säbel, gleiches Bild. Sobald jedoch die Reisepreise und Nebenkosten nach unten wegrutschen, scharren die Germanen wieder mit den Hufen. Statt Ballermann zum Hochpreis Billigstoff in AYT. Und an den komischen Vogel in Washington hat man sich gewöhnt. Man bekommt ihn ja nicht zu sehen. Leichtes Aufschrecken in NY, wenn man feststellt, wie wenig man für den Euro bekommt und wie extrem teuer New York geworden ist.

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