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Deutschland: Einreiseregelungen sollen gelockert werden

Bei der Rückkehr nach Deutschland müssen Reisende in den Sommermonaten nicht mehr nachweisen, ob sie getestet, geimpft oder genesen sind. Foto: franckreporter/iStockphoto

Bei der Rückkehr nach Deutschland müssen Reisende in den Sommermonaten nicht mehr nachweisen, ob sie getestet, geimpft oder genesen sind. Foto: franckreporter/iStockphoto

Die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sinkt weiter. Aus diesem Grund will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Einreiseregelungen nach Deutschland lockern – allerdings nur über die Sommermonate. Das berichtet Tagesschau.de. Demnach soll von 1. Juni bis Ende August die 3G-Regel ausgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang müssen Reiserückkehrer ab 1. Juni nicht mehr nachweisen, dass sie gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder getestet sind.

Regelungen für Virusvariantengebiete bleiben bestehen

Für Reisende, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland zurückkehren, bleiben die derzeit gültigen Regelungen jedoch weiterhin bestehen: Sie müssen sich nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch, wenn sie geimpft oder genesen sind. Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müsse man bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die Änderung der Corona-Einreiseverordnung soll am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Geändert werden soll auch, dass künftig nicht nur die von der EU zugelassenen Impfstoffe, sondern alle von der WHO zugelassenen Vakzine bei einer Einreise anerkannt werden.