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Schauinsland hält an Wachstumsziel fest

Schauinsland-Chef Gerald Kassner leitet das Familienunternehmen in dritter Generation

Schauinsland-Chef Gerald Kassner leitet das Familienunternehmen in dritter Generation. Foto: Schauinsland-Reisen

Nach DER Touristik, TUI und Alltours nimmt nun auch Schauinsland-Reisen die ITB zum Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Geschäftsführer Gerald Kassner ist sicher, dass der Veranstalter das zum Geschäftsjahresbeginn gesetzte Ziel von fünf Prozent Teilnehmerwachstum erfüllen kann.

Entgegen dem Branchentrend sei der Januar ein guter Monat gewesen. Man habe „in der heißen Buchungsphase“ zweistellig über dem Markt gelegen, sagt Kassner und beruft sich bei diesem Vergleich auf die Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Vor allem die starke Nachfrage nach Tunesien (plus 50 Prozent), nach der Türkei und Ägypten (beide plus 30 Prozent) sowie nach den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 20 Prozent) trügen maßgeblich zum Erfolg bei und kompensierten die leichten Rückgänge im westlichen Mittelmeer, so der Schauinsland-Chef.

Kassner ist zuversichtlich, dass die Balearen und Kanaren mit einem starken Kurzfristgeschäft den Wende schaffen und zum Geschäftsjahresende auf Vorjahresniveau liegen werden. Aktuell entwickelten sich beide Zielgebiete bei Schauinsland „deutlich besser“ als bei den Mitbewerbern. „In Bezug auf Mallorca mag dies mit der neuen und frischen Image-Kampagne ‚Mallorca freut sich auf dich‘ zusammenhängen“, vermutet der Touristikprofi.

Der gelungene Jahresauftakt und die positive Gesamtentwicklung geben laut Kassner erneut dem Geschäftsmodell des Familienunternehmens Recht, das seit Jahren konsequent auf den Reisebüro-Vertrieb setze.
 

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